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Vorgehensmodell qualitätsgesicherter Produkttests in der Softwareentwicklung

Eine durch systematisch durchgeführte Tests erreichte Produktqualität reduziert deutlich den Support- und Wartungsaufwand, so dass mehr Kapazitäten für die Neu- und Weiterentwicklung zur Verfügung stehen. Dennoch steht für Tests als spät angesiedelte Projektphase oft zu wenig Zeit zur Verfügung und es wird auf die bestehende Qualität vertraut.

Für die Abnahme eines Produktes werden häufig nur noch stichprobenartige Tests vorgenommen. Später beim Kunden auftretende Qualitätsmängel lassen sich dann nur schwer nachvollziehen, da die Bedingungen für das Auftreten des Fehlers schlecht beschrieben sind

Ein parallel zur Entwicklung aufgesetztes Testvorgehen verlängert die Projektlaufzeit nicht.

Das vorgestellte Vorgehensmodell sichert die Umsetzung eines hohen Qualitätsstandards.

1. Methodische Testfallermittlung

Grundlage für den Test sind vorbereitete und dokumentierte Testfälle. Diese werden anhand der Fachspezifikation möglichst vollständig mit Beschreibung der zu tätigenden Eingaben und daraufhin erwarteten Ausgaben des Systems erfaßt. Durch die Einhaltung der strengen Methodik werden zwangsläufig Lücken und Fehler der Fachspezifikation aufgedeckt. Die Testfallermittlung hat eine Rückwirkung auf die Konzeption und Realisierung und wirkt qualitätssichernd. Die Testfälle werden so gestaltet, daß sie mehrfach für Tests (z.B. für Releasewechsel) verwendet werden können. Zur Ermittlung der Testfälle kann auf Methoden, wie z.B. die Klassifikationsbaummethode zurückgegriffen werden.

2. Testdurchführung

Abhängig vom Grad der Detaillierung der Beschreibung der Testfälle können diese von "jedermann" durchgeführt werden. In der Fachvorgabe wir neben den Testfällen auch die Teststrategie festgelegt.

Zusätzlich zu den nach der Fachvorgabe erstellten Testfälle ergeben sich im Testverlauf "intuitive" Testfälle, die speziellen Konstellationen Rechnung tragen und nachdokumentiert werden.

Nach dem Test kann eine Aussage zum Testabdeckungsgrad getroffen werden.

3. Testdokumentation

Alle Testergebnisse (positive und negative) werden zu den Testfällen dokumentiert. Jedes Testergebnis, das vom erwarteten Ergebnis abweicht, führt zu einer Fehlermeldung an die realisierende Stelle. Mit einem geeignetem Fehlerverfolgungstool erfolgt hierauf die Meldung an den Tester und informiert diesen, wenn der Fehler behoben ist und nachgetestet werden kann.

 

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